Geotop Wackersdorfer Braunkohle - Geotop Nr. 99
Eine weite Seenlandschaft, das Relikt des hier bis in die 1980er Jahre umgehenden Braunkohlebergbaues, prägt heute die Umgebung von Wackersdorf. Bis 1982 wurde im Bereich Wackersdorf / Steinberg am See durch die Bayerische Braunkohle Industrie AG (BBI) im großen Stile Braunkohle abgebaut. Viele Tagebaugruben wurden noch während der Zeit der Kohleförderung mit Abraum aus neuen Gruben aufgefüllt. Nach dem Ende der BBI hat man mit großem Erfolg versucht, durch Rekultivierung die restlichen Gruben wieder ins Landschaftsbild zu integrieren. Hierbei sind beispielsweise der Murner See, der Brückel See und der Steinberger See entstanden, die heute ein überregional bekanntes Freizeit- und Erholungsgebiet bilden. Im ehemaligen Abbaugebiet Westfeld südlich von Wackersdorf ist noch heute ein Kohleflöz sichtbar. Dieser geologisch und bergbaugeschichtlich bedeutende Aufschluss stellt das Geotop Nr. 99 dar. Die E.ON Energie AG, die Eigentümerin der Grundstücke ist, auf denen sich das Geotop befindet, gestattet der Gemeinde Wackersdorf den Bereich des Geotops der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Gemeinde übernimmt im Gegenzug die Unterhalts- und Verkehrssicherungspflicht für die Vertragsfläche. Durch E.ON wurden eine Besucherplattform sowie ein entsprechender Zugang errichtet. Dabei wurde mittels besucherlenkender Maßnahmen, wie Geländer, Aussichtsplattform und Abgrenzungen, darauf geachtet, dass die Natur des Geotops nicht durch die Besucher beeinträchtigt wird. Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Bauten und Denkmäler
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Nepal-Himalaya-Pavillon
Der Nepal-Himalaya-Park - ein Ort an dem sich Kultur und Natur auf das Innigste verbinden. Am Fuße des bayerischen Waldes, unweit der Donau, der Walhalla und zwischen den beiden Römerstädten Regensburg und Straubing erwartet Sie ein faszinierender nepalesischer Tempel eingebettet in einen spannenden und artenreichen Staudenpark gepaart mit zahlreichen asiatischen Kunstwerken. Im Februar 2000 wurde der Nepal Himalaya Pavillon zum ersten Mal für die expo 2000 aufgebaut, die in Hannover vom 1. Juni bis zum 31. Oktober 2000 stattfand. Nepals Landesbeitrag war einer der beliebtesten internationalen Pavillons der Weltausstellung, an der 178 Nationen und internationale Organisationen teilnahmen. Über 3,5 Millionen Menschen besuchten ihn auf der expo2000. Der Pavillon - entworfen von dem Architekten Amrit Shakya - vereint den buddhistischen Stupa und den hinduistischen Tempel in einem Bauwerk. Der Pavillon soll dazu anregen, trotz Unterschieden, wie z.B. zwischen verschiedenen Religionen, zu einer gemeinsamen Lösung zu finden. Der Nepal Himalaya Pavillon ist weder eine religiöse Stätte noch soll er für Religion werben. Vielmehr ist der Pavillon ein Symbol für Frieden, Harmonie und Toleranz sowie als Kunst und Kulturzentrum gedacht. An seinem ursprünglichen Standort auf der expo2000 in Hannover wurde der Pavillon in Einzelteile zerlegt, die dann nach Wiesent transportiert wurden. Im Juli 2003 wurde der originalgetreue Wiederaufbau fertig gestellt und ist seit dem 15. Juli 2003 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Tempel ist aus nepalischen Hartholz gebaut, aus dem Holz des Salbaums, Shorea robusta. Dieses schwer zu bearbeitende aber sehr dauerhafte Holz wird viel für Haus- und Brückenbau genutzt. Besonders beachtenswert sind die überaus zahlreichen Schnitzereien am Tempel, mehr als 800 Familien haben in Nepal über drei Jahre daran gearbeitet. Selbst bei längeren Betrachten entdeckt man immer wieder neue Details. Im Frühsommer sind Stupa und Tempel in einem Meer von Rhododendronblüten eingebettet, der Nationalblume Nepals. Fotos: Von Aconcagua - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2604125 - Bauten und Denkmäler
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